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Der Lebensmittel-Check

„Freie“ Nahrungsmittel

Manche Nahrungsmittel enthalten wenig oder gar kein Protein und werden daher als „freie“ Nahrungsmittel bezeichnet. Ihr Kind kann diese Nahrungsmittel jederzeit essen. Dies sind z. B. die meisten Obstsorten, viele Gemüsesorten, Pflanzenöle, Butter, Tomatensauce, einige Süßigkeiten, Marmelade und Honig.

Für viele Lebensmittel aus dem Supermarkt, die Ihr Kind nicht essen darf (z. B. Pasta, Milch, Kekse, Brot und Schokolade), gibt es Ersatz von Firmen, die sich auf die Herstellung von proteinarmen Varianten dieser Nahrungsmittel spezialisiert haben. Einige dieser Firmen bieten ihre eiweißarmen Speziallebensmittel im Supermarkt um die Ecke oder auch im Internet an, d. h., Sie können die Lebensmittel bequem von zuhause aus bestellen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Diätassistentin, wenn Sie die Namen dieser Firmen wissen wollen. Hilfreiche Links finden Sie unter „Rezeptvorschläge“.

Nahrungsmittel nach dem Ampelsystem

Bei der Tyrosinämie werden Nahrungsmittel in die Kategorien geeignete, bedingt geeignete und ungeeignete Lebensmittel eingeteilt.

Am leichtesten zu merken ist dies über das Ampelsystem:

Image
ampel

ROT 

steht für ungeeignete Lebensmittel. Hierbei handelt es sich vor allem um Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, die einen deutlich zu hohen Eiweißgehalt haben.

Beispiele:

Fleisch, Wurst, Fisch, Meeresfrüchte, Eier, Eierspeisen, Milch und Milchprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte, Soja, Süßwaren mit mehr als 4 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm.

 

 

GELB

steht für bedingt geeignete Lebensmittel, die einen mittleren Eiweißgehalt haben und in geringen Mengen verzehrt werden dürfen.

Beispiele:

Getreideprodukte, Kartoffeln, Kartoffelprodukte, Reis, Frischkäse, Sahne, Schmand,
Crème fraîche

 

GRÜN

steht für geeignete Lebensmittel, d. h. für Lebensmittel mit niedrigem oder keinem  Eiweißgehalt, von denen mengenmäßig sehr viel gegessen werden darf.

Beispiele:

Obst, Gemüse, eiweißarme Speziallebensmittel (Backwaren, Mehle, Teigwaren, Milchersatz), Hafer- und Reismilch, Streich- und Zubereitungsfette (Öl, Margarine, Butter, Kräuterbutter), Zucker und zuckerreiche Lebensmittel* ohne Milch, Getreide, Nüsse, Schokolade oder Gelatine – natürlich nur in gesunden Mengen –, Honig, Marmelade, Fruchtpüree, Sorbet, süße Getränke und Säfte, Mineralwasser, Tee, Kaffee

ACHTUNG:

Lebensmittel, die viel Zucker enthalten, wie z. B. Schokolade, Säfte oder sonstige Süßigkeiten, haben zwar oft einen geringen Eiweißanteil, sind aber für Ihr Kind nicht gesund. Bitte nur ein bis zwei Portionen (eine Portion = eine Handgröße Ihres Kindes) pro Tag essen lassen!

 

Der Lebensmittel-Check

„Freie“ Nahrungsmittel

Manche Nahrungsmittel enthalten wenig oder gar kein Protein und werden daher als „freie“ Nahrungsmittel bezeichnet. Ihr Kind kann diese Nahrungsmittel jederzeit essen. Dies sind z. B. die meisten Obstsorten, viele Gemüsesorten, Pflanzenöle, Butter, Tomatensauce, einige Süßigkeiten, Marmelade und Honig.

Für viele Lebensmittel aus dem Supermarkt, die Ihr Kind nicht essen darf (z. B. Pasta, Milch, Kekse, Brot und Schokolade), gibt es Ersatz von Firmen, die sich auf die Herstellung von proteinarmen Varianten dieser Nahrungsmittel spezialisiert haben. Einige dieser Firmen bieten ihre eiweißarmen Speziallebensmittel im Supermarkt um die Ecke oder auch im Internet an, d. h., Sie können die Lebensmittel bequem von zuhause aus bestellen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Diätassistentin, wenn Sie die Namen dieser Firmen wissen wollen. Hilfreiche Links finden Sie unter „Rezeptvorschläge“.

Nahrungsmittel nach dem Ampelsystem

Bei der Tyrosinämie werden Nahrungsmittel in die Kategorien geeignete, bedingt geeignete und ungeeignete Lebensmittel eingeteilt.

Am leichtesten zu merken ist dies über das Ampelsystem:

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ampel

ROT 

steht für ungeeignete Lebensmittel. Hierbei handelt es sich vor allem um Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, die einen deutlich zu hohen Eiweißgehalt haben.

Beispiele:

Fleisch, Wurst, Fisch, Meeresfrüchte, Eier, Eierspeisen, Milch und Milchprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte, Soja, Süßwaren mit mehr als 4 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm.

 

 

GELB

steht für bedingt geeignete Lebensmittel, die einen mittleren Eiweißgehalt haben und in geringen Mengen verzehrt werden dürfen.

Beispiele:

Getreideprodukte, Kartoffeln, Kartoffelprodukte, Reis, Frischkäse, Sahne, Schmand,
Crème fraîche

 

GRÜN

steht für geeignete Lebensmittel, d. h. für Lebensmittel mit niedrigem oder keinem  Eiweißgehalt, von denen mengenmäßig sehr viel gegessen werden darf.

Beispiele:

Obst, Gemüse, eiweißarme Speziallebensmittel (Backwaren, Mehle, Teigwaren, Milchersatz), Hafer- und Reismilch, Streich- und Zubereitungsfette (Öl, Margarine, Butter, Kräuterbutter), Zucker und zuckerreiche Lebensmittel* ohne Milch, Getreide, Nüsse, Schokolade oder Gelatine – natürlich nur in gesunden Mengen –, Honig, Marmelade, Fruchtpüree, Sorbet, süße Getränke und Säfte, Mineralwasser, Tee, Kaffee

ACHTUNG:

Lebensmittel, die viel Zucker enthalten, wie z. B. Schokolade, Säfte oder sonstige Süßigkeiten, haben zwar oft einen geringen Eiweißanteil, sind aber für Ihr Kind nicht gesund. Bitte nur ein bis zwei Portionen (eine Portion = eine Handgröße Ihres Kindes) pro Tag essen lassen!